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  • Fast 26.000 mehr in Kurzarbeit als in der Vorwoche

    Vor 1 Minute Die coronabedingte Wirtschaftskrise schlägt sich weiter am Arbeitsmarkt nieder. Aktuell sind 440.384 Personen in Kurzarbeit, um 25.611 mehr als in der Vorwoche, gab das Arbeitsministerium am Dienstag bekannt. Derzeit sind über eine halbe Millionen Menschen ohne Job, konkret 533.512 Personen. Gegenüber der Vorwoche ist das ein Plus von 761. Besonders stark betroffen ist der Tourismussektor. Dort sind momentan rund 73.000 Personen arbeitslos.

    Viele Kindergärten trotz Lockdown voll

    Vor 11 Minuten Nicht nur in einem Teil der Schulen, auch in den Kindergärten ist vom derzeit geltenden Lockdown vielfach nichts zu merken. "Ganz viele Einrichtungen sagen uns, dass die Häuser voll sind", berichtet die Sprecherin des Netzwerk elementare Bildung Österreich (NeBÖ), Natascha Taslimi, der APA. In den meisten Bundesländern besuchen derzeit fast zwei Drittel der Kinder Krippe oder Kindergarten, zeigt ein APA-Rundruf. Ausreißer sind Tirol mit 40 und Oberösterreich mit 75 Prozent .

    Lehrer kritisieren Selbsttest-Lieferung als Desaster

    Vor 15 Minuten Nach wie vor Kritik an unvollständigen oder verspäteten Lieferungen von Corona-Selbsttests an die Schulen üben Lehrervertreter. "Es geht chaotisch zu - das ist ein einziges organisatorisches und logistisches Gesamtdesaster", so der Vorsitzende der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger zur APA. "Tests werden nach wie vor lückenhaft ausgeliefert, zum Teil stimmt die Anzahl nicht mit dem Bedarf überein." Zum Teil würden etwa Testkits ohne Flüssigkeit verteilt.

    Frau nach Diebstahl von Pelosis Laptop festgenommen

    Vor 22 Minuten Nach der Erstürmung des US-Kapitols hat die Polizei eine junge Frau festgenommen, die verdächtigt wird, einen Laptop aus dem Büro der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gestohlen zu haben. Das FBI erhielt nach eigenen Angaben einen entsprechenden Hinweis eines Ex-Freundes der Frau. Er habe laut einer eidesstattlichen Erklärung die 22-Jährige in einem Video erkannt, berichteten US-Medien am Montagabend (Ortszeit).

    FFP2-Masken werden von der Mehrwertsteuer befreit

    Vor 21 Minuten Die ab 25. Jänner beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtenden FFP2-Schutzmasken sollen von der Mehrwertsteuer befreit werden. Damit soll der derzeit für die Masken gültige Umsatzsteuersatz von 20 Prozent komplett gestrichen werden, bestätigte das Finanzministerium am Dienstag einen Bericht der "Krone". Die Maßnahme wird vorerst bis Mitte 2021 gelten. Die SPÖ forderte eine staatliche Preisstütze sowie einen Bezug von heimischen Produzenten.

    Kurze Ausfälle bei Eintragung zu Volksbegehren

    Vor 34 Minuten Technische Probleme haben sowohl am Montag als auch am Dienstag zu kurzen Ausfällen bei der elektronischen Unterstützungserklärung für die drei gerade laufenden Volksbegehren gesorgt. Während am Dienstag technische Probleme im Bereich des Innenressorts für einen rund 30-minütigen Ausfall verantwortlich waren, gab es heute Vormittag kurzzeitig Server-Schwierigkeiten bei einer vom Wirtschaftsministerium beauftragten Firma, die die digitale Abwicklung gestaltet.

    Lockdown-Verlängerung in Deutschland wohl bis 14. Februar

    Vor 1 Stunde Auch in Deutschland zeichnet sich eine Verlängerung des Lockdowns in den Februar hinein ab. Über die genauen Verschärfungen herrscht zum Teil aber noch große Uneinigkeit. Kurz vor Beginn des Bund-Länder-Treffens hat das Kanzleramt in Berlin seine Beschlussvorlage zu den neuen Corona-Maßnahmen an einigen Stellen leicht entschärft. Deutschland strebt nun eine Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis 14. Februar an, nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen bis 15. Februar.

    SPÖ und FPÖ kritisieren Gemeindepaket der Regierung

    Vor 2 Stunden Die SPÖ wird aller Voraussicht nach das Gemeindehilfspaket am Mittwoch im Nationalrat ablehnen. Das kündigte der geschäftsführende Klubobmann Jörg Leichtfried in einer Pressekonferenz an. Grund ist, dass eine der gesamt 1,5 Milliarden zusätzlich als Hilfen vorgesehenen Gelder recht bald wieder zurückbezahlt werden müsste. Der Finanzminister habe das wieder einmal "verblümelt". Daher werde es keine Zustimmung geben, wenn es keine Änderungen mehr gebe.

    Rekorde bei Corona-Impfungen und -Neuinfektionen in Israel

    Vor 2 Stunden In Israel sind in der Corona-Krise Höchststände sowohl bei den Neuinfektionen als auch bei den Impfungen registriert worden. Der Corona-Beauftragte des Landes, Nachman Asch, sagte am Dienstag dem Armeesender, am Vortag seien erstmals mehr als 10.000 neue Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren es 10.021. Positiv fielen demnach 10,2 Prozent der Tests aus.

    Bisher über 400.000 Corona-Tote in der EU

    Vor 2 Stunden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind inzwischen mehr als 400.000 Menschen in den Ländern der Europäischen Union gestorben. Die Zahl nannte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Dienstag im Europaparlament. Angesichts der neuen ansteckenderen Virusvarianten sei Europa auch weit davon entfernt, die Pandemie hinter sich zu lassen. Doch seien die Corona-Impfstoffe ein "machtvolles Instrument in unserer Hand", sagte Kyriakides.

    2 Eisblöcke gegen Flüchtlingspolitik vor dem Kanzleramt

    Vor 2 Stunden In einer Protestaktion gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hat die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch am Dienstag zwei 50 Kilogramm schwere Eisblöcke vor dem Bundeskanzleramt aufgestellt. "Die beiden Eisblöcke symbolisieren die eiskalten Schultern, die der Bundeskanzler bislang den Frauen, Männern und Kindern zeigt, die in Europa in nicht winterfesten Elendslagern ausharren müssen", erklärte SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak.

    China weist Kritik von Corona-Untersuchungskommission zurück

    Vor 2 Stunden Eine unabhängige Untersuchungskommission zum internationalen Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert, dass die anfänglichen Maßnahmen Chinas und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu schleppend angelaufen seien. Die Experten stellten in dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht fest, dass China im Jänner 2020 stärkere Maßnahmen zur Eindämmung hätte umsetzen können. China verteidigte sein Vorgehen in einer ersten Reaktion auf den Bericht.

    Aufregung um Nicht-Einhalten der Reihenfolge bei Impfung

    Vor 3 Stunden In manchen Bundesländern wird Kritik laut, dass nicht nach der von den Behörden vorgesehenen Reihenfolge gegen das Coronavirus geimpft wird. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Ober-, Niederösterreich und Wien sind in letzter Zeit Fälle aufgetreten, dass übrig gebliebene Impfstoffe nicht an Heimbewohner, Gesundheitspersonal oder über 80-Jährige verabreicht wurden, sondern an Politiker, Gemeindebedienstete, Angehörige und andere. Die Behörden prüfen die Fälle nun.

    Nawalny in berüchtigtem Gefängnis inhaftiert

    Vor 3 Stunden Der gerade erst nach Russland zurückgekehrte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wird in der Hauptstadt Moskau in einem besonders gefürchteten Untersuchungsgefängnis festgehalten. Nawalny sei am Montagabend in die Haftanstalt Matrosenruhe gebracht worden, schrieb ein Sprecher von Moskaus ziviler Beobachtungskommission am Dienstag in seinem Telegram-Kanal. Zuvor hatte auch Nawalnys Team diese Befürchtung geäußert.

    Gewessler: Stromnetz war bei Fast-Blackout nicht gefährdet

    Vor 3 Stunden Österreichs Stromversorgung war durch das Beinahe-Blackout im europäischen Stromnetz vor eineinhalb Wochen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Das betonte am Dienstag die für Energie zuständige Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne): "Die vorgesehenen Sicherheitsprozesse haben funktioniert." Dennoch seien weitere Netz-Investitionen nötig, sagen auch der Übertragungsnetzbetreiber APG und der Regulator E-Control. Die Rede ist von 10 bis 15 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030.

    27 Sicherheitskräfte bei Angriffen in Afghanistan getötet

    Vor 3 Stunden Bei landesweiten Angriffen in Afghanistan sind mindestens 27 Sicherheitskräfte getötet worden. Kämpfer der militant-islamistischen Taliban hätten über Nacht mindestens 20 Soldaten in der nördlichen Provinz Kunduz getötet, sagte Provinzratschef Yusuf Ayubi am Dienstag. In weiteren Provinzen wurden zudem mindestens sechs Polizisten getötet. Vom Verteidigungsministerium und von den Taliban gab es zunächst keine Stellungnahme.

    Hohe Geldstrafen für Bettler sind menschenrechtswidrig

    Vor 3 Stunden Weil die Schweiz eine Bettlerin mit einer hohen Geldbuße belegt hat, ist das Land vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen überzogener Strafmaßnahmen gerügt worden. Der Gerichtshof urteilte am Dienstag in Straßburg, dass die Strafmaßnahmen der Schweiz nicht angemessen gewesen seien - "weder hinsichtlich des Kampfes gegen die organisierte Kriminalität, noch hinsichtlich des Schutzes der Rechte von Passanten, Anrainern und Geschäftsbesitzern".

    Regierung unterstützt Veranstalter mit 300 Mio. Euro

    Vor 4 Stunden Die EU-Kommission hat den von der Bundesregierung geplanten Veranstaltungs-Schutzschirm genehmigt. Eine diesbezüglich bereits im Dezember getroffene Einigung über die mit insgesamt 300 Mio. Euro veranschlagte Unterstützungsmaßnahme wurde am Dienstag bestätigt. Der maximale Bezugswert pro Veranstalter beläuft sich vorerst auf 800.000 Euro, über eine Erhöhung sei man weiterhin in Gesprächen. Anträge sind damit ab sofort möglich.

    Unis rechnen bis Sommer nicht mit Normalbetrieb

    Vor 4 Stunden Die Universitätenkonferenz (uniko) rechnet bis zum Sommer mit keinem Normalbetrieb mehr an den Hochschulen. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Ende des Sommersemesters zumindest unter hybriden, erschwerten Bedingungen den Lehr- und Forschungsbetrieb fortsetzen müssen", so Präsidentin Sabine Seidler bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Ein "Reintesten" in den Lehrveranstaltungsbetrieb sei nur eingeschränkt möglich, beim Impfen hofft man auf eine Vorreihung.

    Schwere Ausschreitungen in Tunesien

    Vor 4 Stunden In mehreren tunesischen Städten haben sich die vierte Nacht in Folge vor allem junge Menschen der abendlichen Corona-Ausgangssperre widersetzt. In der Nacht auf Dienstag kam es deshalb erneut zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. In Tunis warfen einige hundert Jugendliche Steine und Molotowcocktails auf die eingesetzten Polizisten, diese reagierten mit Tränengas und Wasserwerfern. Bis Montag wurden über 600 Menschen festgenommen.

    Heer zog nach intensivem Corona-Jahr positive Einsatzbilanz

    Vor 5 Stunden Auch das Bundesheer hat wegen der Corona-Krise ein intensives Jahr hinter sich - die Einsatzbilanz fällt für Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) aber positiv aus: "Auf unser Heer ist Verlass", betonte sie. In Spitzenzeiten halfen bis zu 8.600 Soldaten. Die Teilmobilmachung der Miliz bewertet Tanner auch rückblickend als "richtig", ein weiterer Einsatz sei nicht ausgeschlossen. Eine der Lehren ist für die Ministerin, dass die Risikobilder aktualisiert werden müssen.

    Van der Bellen ruft zu mehr Dialog und Menschlichkeit auf

    Vor 5 Stunden In seiner Corona-bedingt virtuellen Neujahrsansprache vor dem Diplomatischen Corps hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Dienstag zu mehr Dialog, Zusammenarbeit und Menschlichkeit aufgerufen. Effektiver Dialog sei vor allem in den vielen Konfliktgebieten wünschenswert und auch die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass das Virus nur gemeinsam bekämpft werden könne, so Van der Bellen in der Rede, die live aus dem Maria-Theresien-Zimmer in der Hofburg übertragen wurde.

    ÖVP ortet erneut SPÖ-"Verstrickung" in Bankskandal

    Vor 5 Stunden Am Mittwoch gehen die Befragungen im Commerzialbank-Untersuchungsausschuss weiter. Die ÖVP Burgenland sieht im Vorfeld einen weiteren Beweis für die "Verstrickung" der SPÖ in den Bankskandal. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag präsentierte Klubobmann Markus Ulram ein entsprechendes Schreiben.

    Glawischnig muss in U-Ausschuss kommen

    Vor 5 Stunden Die ÖVP hat sich mit ihrem - von allen anderen Parteien abgelehnten - Verlangen durchgesetzt, die Ex-Grünen-Chefin Eva Glawischnig als Zeugin in den U-Ausschuss zu laden, weil sei "in sehr prominenter Position bei Novomatic angestellt" ist. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschied im Sinn der ÖVP. Dies deshalb, weil die die Ladung ablehnende Mehrheit nicht ausreichend begründet hat, warum sie keinen sachlichen Zusammenhang zwischen Ladung und U-Ausschuss-Thema sieht.

    Italiens Premier stellt sich entscheidendem Vertrauensvotum

    Vor 5 Stunden Italiens Premier Giuseppe Conte hat vor einer heiklen Vertrauensabstimmung im Senat um Unterstützung für seine Regierung geworben. Dabei sparte er nicht mit Kritik am Bündnispartner Italia Viva, der mit dem Austritt aus der Koalition am Mittwoch Italien in eine Regierungskrise gestürzt hat. Der Senat, in dem Contes Regierungskoalition nach dem Ausscheiden von Italia Viva (IV) nicht mehr über die Mehrheit verfügt, entscheidet am Dienstag über die Zukunft der Regierung.

    Causa Landtmann laut Wiener Gastro-Obmann "kein Einzelfall"

    Vor 5 Stunden Die Wiener Cafetiersfamilie Querfeld ist nach Zahlungsrückständen mit rechtlichen Schritten von Vermietern konfrontiert. Betroffen ist das Cafe Mozart bei der Oper und das berühmte Cafe Landtmann neben dem Burgtheater. Dort soll sogar eine Räumungsklage eingereicht worden sein. Dass Wirte Probleme in Sachen Pacht bekommen, ist jedoch absolut kein Einzelfall, wie Peter Dobcak, der Fachgruppenobmann Gastronomie in der Wirtschaftskammer versichert.

    Biden legt Amtseid mit 127 Jahre alter Familienbibel ab

    Vor 5 Stunden Joe Biden wird seinen Amtseid als 46. US-Präsident am Mittwoch um zwölf Uhr (Ortszeit) in Washington mit der Hand auf einer alten Bibel seiner Familie ablegen. Diese befindet sich seit 127 Jahren im Besitz der Bidens, meldet Kathpress am Dienstag. Die Urgroßeltern des künftigen Präsidenten hatten sie 1893 erworben. Der Demokrat wird nach John F. Kennedy der zweite katholische Präsident in der Geschichte der USA sein.

    Corona hat Österreich zum Land des Homeoffice werden lassen

    Vor 5 Stunden Die Coronapandemie hat Österreich zum Land des Homeoffice verwandelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Gallup Instituts vom Dezember des Vorjahres. Rund 42 Prozent der Arbeitnehmer geben an, 2020 im Homeoffice gearbeitet zu haben. Überdurchschnittlich häufig war dies bei den hohen Bildungsabschlüssen (68 Prozent) und jüngeren Arbeitnehmern unter 30 Jahren der Fall (54 Prozent). Über 50-Jährige werkten zu 35 Prozent im Heimbüro.